Zum Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima

Hiroshima und Nagasaki mahnen: Frieden und Abrüstung bleiben das Gebot der Stunde!

 

Zum 70. Mal jähren sich am 6. und 9. August 2015 die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Die Explosionen der Bomben töteten 92.000 Menschen. Weitere 130.000 Menschen starben an den Folgeschäden bis zum Jahresende 1945. Durch die hohe Verstrahlung kamen in den folgenden Jahren viele tausend Tote hinzu.

DIE LINKE Regensburg erklärt dazu: „Die Jahrestage dieser schrecklichen Kriegshandlungen erinnern uns daran, alles nur Mögliche für den Frieden zu tun. Atomwaffen dürfen nie wieder zum Einsatz kommen. Deshalb setzt sich DIE LINKE konsequent für Frieden, Abrüstung und den Abzug der in Deutschland stationierten Atomwaffen ein.“

„Mit der Nato ist ein Relikt aus dem Kalten Krieg noch immer existent. Sie hat sich bis an die Grenzen Russlands ausgedehnt und ist dadurch Mitschuld an den neuen Spannungen. Nicht nur die osteuropäischen Staaten werden vom NATO-Mitglied USA aufgerüstet, auch in Bayern, der Rüstungsschmiede Deutschlands, erhöht das US-Militär seine Präsenz auf den Truppenübungsplätzen in der Oberpfalz. Übungen mit Drohnen und Schießübungen sind Alltag, auch die Propagandafahrt „Dragoon Ride“ amerikanischer Panzer entlang der östlichen NATO-Grenze endete in der bayerischen Oberpfalz.“

DIE LINKE. möchte nicht hinnehmen, dass die Region mit ihren Waffenproduktionsstätten weiterhin Material für neue und währende Kriege liefert. Die Jahrestage sollten Mahnung und zugleich der Anlass sein, mehr in Sachen Konversion zu tun.

Die hier gezeigten Bilder wurden freundlicherweise von Kunst für Frieden e.V. zur Verfügung gestellt. Kunst für Frieden e. V.(mit Sitz in Regensburg) verwaltet eine Sammlung von Grafiken, welche Teil der Wanderausstellung in den Jahren nach 1958 mit dem Titel „Künstler gegen Atomkrieg“ war. Diese Arbeiten (auch einige Reproduktionen davon) stehen für Ausstellungen zur Verfügung.
Näheres unter www.friedensatelier.de

Von Hanns Kralik  "Kalter Krieger" von 1956, Radierung
Von Hanns Kralik
„Kalter Krieger“ von 1956, Radierung
Von Carlo Schellemann mit dem Titel "Ach habt doch endlich mit euch selbst Erbarmen" von 1961
Von Carlo Schellemann mit dem Titel
„Ach habt doch endlich mit euch selbst Erbarmen“ von 1961