Menschenrechte erhalten für Geflüchtete

Die Welt gerät zunehmend aus den Fugen. Es sind 3 mal soviele Flüchtlinge weltweit unterwegs wie noch vor ca. 30 Jahren. Nur die wenigsten schaffen es nach Europa. Der Weg dorthin wird immer unmöglicher und ist gepflastert mit Einschränkungen und Hindernissen die Geflohene allzu oft in pure Verzweilfung, Folter, Vergewaltigung, Angst oder schlichtweg in Perspektivlosigkeit stürzen.  Viele sterben auch. Unsere Regierung scheint dies in Kauf zu nehmen oder gar zu tolerieren.

Solch eine Welt wollen wir nicht ! Solch eine Welt will auch die Mehrheit der Menschen nicht !

Sehen Sie den aktuellen Bericht von Monitor hierzu.

https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-monitor-vom–212.html

Daher kann es aktuell nur heißen:

-Keine Sanktionen von privaten Hilfsorganisationen im Mittelmeer

-Ausbildung statt Abschiebung für afghanische Flüchtlinge

keine Hetze gegen Geflüchtete

-keine Ankerzentren in Regensburg und anderswo

-keine geplanten Schnellstverfahren an der Grenze

-Menschenrechte erhalten für Flüchtlinge

 

MdB Eva Schreiber dazu:

Es ist offensichtlich, dass die Umwandlung der Regensburger Erstaufnahmeeinrichtung in ein Ankerzentrum die Lage der Geflüchteten dort nicht verbessern wird, ganz im Gegenteil. Damit wird aus der Erstaufnahmeeinrichtung auch ein knallhartes Abschiebelager, in denen die Geflüchteten bis zu ihrer Abschiebung ohne Beschäftigung und Perspektiven verwahrt werden“, so Eva Schreiber, bayerische Bundestagsabgeordnete der LINKEN für Regensburg, zu der heutigen Vorstellung der Pläne von Innenminister Herrmann.

https://i0.wp.com/www.die-linke-berlin.de/fileadmin/_processed_/csm_fluechtlinge_0e37573acc.png

Schreiber spricht sich klar gegen diese Pläne aus: „Eine kurzzeitige Unterbringung von neu angekommenen Geflüchteten in großen Aufnahmeeinrichtungen ist unvermeidbar. Jedoch muss das Ziel sein, diese im Anschluss schnell in kleinen Unterkünften und Wohnungen unterzubringen, denn die Lebensbedingungen in großen Sammellagern sind menschenunwürdig.“

Richard Spieß, Stadtrat der Regensburger LINKEN, erklärt dazu:

„Das Leben in Ankerzentren wird für die Geflüchteten bedeuten: Wohnen auf engstem Raum in Mehrbettzimmern, nur Sachleistungen und Kantinenessen, rechtswidrige Sozialleistungskürzungen; mangelnde medizinische Versorgung, kaum Zugang zu Beratung und anwaltlicher Vertretung, Residenzpflicht auf Stadt oder Landkreis, Arbeitsverbote, Beschulung auf Minimalniveau in Lagerschulen, kein Zugang zu Integrationskursen, hohe Zäune, geschlossene Tore und Überwachung durch Sicherheitsdienste. Die unsägliche Behandlung der Geflüchteten in den Ankerzentren wäre aber eine Schande für ein weltoffenes Regensburg.

 

Was die neuen Koalitionsbeschlüsse allgemein bedeuten… Stellungnahme von Pro Asyl

https://www.proasyl.de/news/dreiklang-der-abschottung-was-die-koalitionsbeschluesse-bedeuten/

Bitte beteiligen Sie sich auch an der Aktion von Campact zur Legaltität der Seenotrettung…

https://weact.campact.de/petitions/beenden-sie-das-sterben-im-mittelmeer-seenotrettung-ist-kein-verbrechen?utm_campaign=%2Fkb-weact%2F&_mv=2BG4BWsGRyrJeoXdSpsyBV&utm_term=box&utm_content=random-d&bucket=nl-18-07-05-seaw&utm_source=%2Fkb-weact%2F2018-ii-user-petitions%2F&source=nl-18-07-05-seaw&utm_medium=Email&&pk_vid=bcfe451d9efa33461530890014e508f8

 

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