Antikriegstag 2018

Gemeinsam auf die Straße – gegen Krieg!

Antikriegstag, 1. September 2018!

Samstag 01.09.18 13.00 Uhr – Neupfarrplatz Regensburg

Der 1. September gilt als Tag des Kriegsbeginns 1939 und wurde später zum traditionellen Antikriegstag. Auch in diesem Jahr laden hierzu die Gewerkschafter gegen den Krieg ein. Mit dabei ist auch heuer wieder das Regensburger Friedensnetzwerk, dem auch wir als Kreisverband angehören. Wir werden uns daher auch mit einem Infostand beteiligen. Kommt vorbei, besucht die Veranstaltung !

Frieden braucht unser aller Anstrengungen !

Programm

  • Auftritt: „Karthago reloaded“ die starke Truppe für zivil-militärische Zusammenarbeit mit ihrem aktuellen Programm „Make Germany great again“
  • musikalische Umrahmung „Songgruppe and Friends“ mit Antikriegsliedern
  • diverse Redebeiträge

Stellungnahme des Friedensnetzwerkes dazu…

1000 € jährlich. Diesen Beitrag zur Aufrüstung der Bundes-wehr soll in Zukunft jeder von uns bezahlen, egal ob Baby oder Greisin, Schülerin oder Arbeiter.

Denn zwei Prozent vom Bruttoinlandsprodukt, also etwa 80 Mrd. Euro, heißt das festgeschriebene Ziel zur Hoch-rüstung. Dein Beitrag zur Kriegsführung der Zukunft.

Dafür gibt es dann u.a. neue Kampfpanzer, neue Kampfflugzeuge und eine eigene Drohne.

Und es gibt auch ein neues Konzept für die Bundeswehr. Nicht mehr nur am Hindukusch soll Deutschland jetzt verteidigt werden. Nein! In Zukunft will man auch wieder gegen Russland „gerüstet“ sein.

Wer ist hier der Aggressor?

Seit Ende der neunziger Jahre nahm die NATO 13 neue Länder auf und expandierte damit immer weiter Richtung Osten. Deutsche Panzer stehen bereits heute wieder an den Grenzen Russlands. Während die NATO Staaten immer mehr aufrüsten, 2018 betrugen die Ausgaben über 1000 Mrd. Dollar, ist in Russland der Rüstungsetat um 20% auf ca. 66 Mrd. Dollar gesunken.

Deutschland wird zur Drehscheibe der Truppenverlegungen gen Osten. In Ulm gibt es ein neues Logistikkommando, das die militärische Mobilität verbessern und eine schnellere Verlegefähigkeit gewährleisten soll.

Das Ziel ist, dass innerhalb von 30 Tagen 30 Bataillone zu Land, 30 Staffeln in der Luft und 30 Kriegsschiffe zur See einsatzbereit sein sollen.

Wer ist hier der Aggressor?

Wir waren lange Zeit nicht weltpolitikfähig“, sagte der EU-Kommissionschef Jean Claude Junker noch im Februar 2018 auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

Es gibt nun erstmals einen eigenen EU-Rüstungsfonds. Neben der Beschaffung von neuen Waffensystemen, sollen mit ca. 6,5 Mrd. Euro die Straßen und Brücken panzertauglich gemacht werden. Mit PESCO hat die EU sich eine Organisationsform geschaffen, die diese militärischen Pläne umsetzen soll. Langfristiges Ziel ist eine eigene EU-Armee.

Wer ist hier der Aggressor?

Entscheide selbst! Sind das nicht Hinweise, dass die Kriegsgefahr steigt?

Der Umzingelungskurs gegen Russland durch die NATO und die EU mit Deutschland an der Spitze ist momentan die Hauptkriegsgefahr. Es geht in Wahrheit um die Kontrolle der Rohstoffe, der Energieressourcen und um geostrategische Interessen.

Wie sagte Bertolt Brecht: „Die Kapitalisten wollen keinen Krieg, sie müssen ihn wollen.“

Wir fordern: Frieden mit Russland! Bundeswehr zurück in die Kasernen! Geld für Pflege, Bildung und Wohnen statt für Waffen!