Bundestagsabgeordnete der LINKEN fordern die Uni Regensburg auf, Studierende weiter zu beschäftigen

Eva-Maria Schreiber, Bundestagsabgeordnete der LINKEN für Regensburg, und Nicole Gohlke, MdB und hochschulpolitische Sprecherin der linken Bundestagsfraktion, fordern die Universität Regensburg auf, die Studentischen Hilfskräfte weiter zu beschäftigen und nach Tarif zu bezahlen. Schreiber erklärt zu dem Fall: „Erst beging die Universität jahrelang Tarifflucht, in dem sie studentische Hilfskräfte, die in der Unibibliothek arbeiteten, nur zum Mindestlohn beschäftigte und nun, wo diese Praktiken aufgedeckt sind und die Studenten die ihnen nach TVL zustehenden zwölf Euro die Stunde verlangen, will die Uni sie nicht weiterbeschäftigen. Dieses Agieren ist skandalös und deshalb unterstützen wir die Studierenden bei ihren Forderungen.“

 

„Die Universität muss die Studierenden zu dem ihnen zustehenden Stundenlohn weiterbeschäftigen. Unter einer Entlassung würden auch alle anderen Studierenden leiden, da vermutlich mit weniger Personal die Öffnungszeiten der Unibibliothek so nicht weiter aufrecht erhalten werden können. Hier zeigt sich auch einmal mehr die schlechte finanzielle Ausstattung der Universitäten, die Mitarbeiter/innen lieber entlässt, als sie nach Tarifvertrag zu beschäftigen“, ergänzt Gohlke.