1.mai – kämpfen für unsere forderungen um bessere arbeit und besseres leben

Auch an diesem 1. Mai sind wir wieder mit unserem Stand am Haidplatz beim Maifest des DGB dabei. Kommt vorbei, holt Euch aktuelle Informationen zum Sinzinger Friedensfest oder zur Europawahl. Wir freuen uns auf Euch.

Demo und Maifest Regensburg
9:30 Uhr – Demonstrationszug vom Gewerkschaftshaus, Richard-Wagner-Straße
10:30 Uhr – Kundgebung am Haidplatz
Referentin: Dr. Verena Di Pasquale (Stellvertretende Vorsitzende DGB Bayern)

anschließendes Maifest der Sozialen Initiativen mit Verpflegung, Kinderbetreuung und Live-Musik von Paul Vilser, den Yellow River Rats und Scherbenviertel.

Auch heuer gestalten die Sozialen Initiativen nach der DGB-Kundgebung am 1. Mai wieder ein unterhaltsames Nachmittagsprogramm:
Nach den Reden werden die Liedermacher Paul Vilser, Axel Prasuhns Yellow River Rats und Scherbenviertel auftreten.

Dazu gibts Kaffee & Kuchen von der Kinder- und Jugendfarm, Gegrilltes vom JuFa- Treff und Vietnamesisches vom Havan-Bistro (natürlich auch vegan und vegetarisch!). Ausgeschenkt wird wieder Kneitingerbier, der DONAUSTRUDL ist mit „Büchern für den guten Zweck“ vertreten und für die Kinder gibts Hüpfburg und Schminkstand.

https://www.facebook.com/events/345111072790973/

An Ostern für den Frieden auf Die Straße gehen

22.4. – 14 Uhr – Rathaus Landshut – Ndby – Ostermarsch 2019

Wer den Frieden will, muss den Frieden vorbereiten und nicht den Krieg

INF-Vertrag retten – eine neue atomare Aufrüstung verhindern

Es droht ein neues atomares Wettrüsten. Zuerst kündigte Trump und dann Putin den lNF-Vertrag von 1987 – den wichtigsten nuklearen Abrüstungsvertrag. Dazu erklärten die NATO und Deutschland, dass sie diesen Schritt der USA „uneingeschränkt“ unterstützen anstatt für den Erhalt des |NF-Vertrags einzutreten. Damit wäre das Abkommen in 6 Monaten Null und nichtig, in dem sich die beiden Atommächte verpflichteten, landgestützte Kurz- und Mittelstreckenraketen mit Reichweiten zwischen 500 und 5500 km zu verschrotten und zu verbieten.

Die Stationierung der Raketenabwehr 2016 in Ost-Europa durch die US-Regierung hatte zur Folge, dass Russland Kurzstreckenraketen in Kaliningrad stationiert hat.

Gegenseitige Vorwürfe zwischen USA und Russland

Die USA behaupten Russland würde Mittelstreckenraketen von mehr als 500 km Reichweite entwickeln, was Moskau bestreitet.

Gleichzeitig wirft Moskau der US-Regierung vor, dass das in Osteuropa stationierte Raketenabwehr-System auch offensiv einsetzbar ist und somit gegen den INF-Vertrag verstößt.

inwieweit die Vorwürfe zutreffen, lässt sich bislang nicht seriös beantworten. Zu diesem Zweck müssten die lnspektions- und Überprüfungsmechanismen wieder in Kraft gesetzt werden, die einst im INF-Vertrag vereinbart wurden.

Durch diese atomare Aufrüstungsspirale mit immer kürzeren Vorwarnzeiten droht die Gefahr eines Atomkrieges auf dem „Schlachtfeld Europa“.

Atomwaffen in Deutschland

Für den Einsatz im Ernstfall lagern die USA 20 Atombomben auf dem Atomwaffenstützpunkt „Fliegerhorst Büchel“ in der Eifel, die momentan „modernisiert“ werden. Jede dieser Bomben hat eine maximale Sprengkraft, die mit der von 13 Hiroshima-Bomben vergleichbar ist.

Mit 36 Tornado-Kampfflugzeugen trainieren deutsche Soldaten regelmäßig den Abwurf. Nachdem die Bundesregierung sich freiwillig an der sogenannten nuklearen Teilhabe der NATO beteiligt, ist sie im Ernstfall verpflichtet, die Atombomben auf Befehl der NATO von deutschem Boden aus im Zielgebiet abzuwerfen.

Zwei Drittel der UN-Mitgliedsstaaten haben 2017 den Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beschlossen. Aber die Bundesregierung hält an der Stationierung von Atomwaffen in Deutschland fest. Sie weigert sich, dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten.

Atomwaffen insgesamt

In Europa lagern noch immer 180 Atombomben.

Weltweit gibt es 14.465 Atomwaffen, die in der Hand von nur neun Staaten sind:

Russland (6850), USA (6450), Frankreich (300), China (280), Großbritannien (215), Pakistan (140-150), Indien (130-140), Israel (80), Nordkorea (10-20) (Quelle SIPRI Jahrbuch 2018)

  • Erhalt des INF-Vertrages
  • Sofortiger Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel
  • Abschaffung aller Atomwaffen

Rüstungshaushalt – Erhöhung auf 2% des BIP verhindern

Nach den USA, Russland und Frankreich ist Deutschland der weltweit viertgrößte Exporteur von Rüstungsgütern. Derzeit liegen Deutschlands Rüstungsausgaben (2017: 37 Mrd. EUR) bei etwa 1,23% des BIP (Bruttoinlandprodukts) und steigen 2019 auf 43,2 Mrd. EUR. Bei dem angestrebten Ziel einer Erhöhung auf 2% des BIP müsste Deutschland demnach bei einem angenommenen jährlichen Wachstum von 2% im Jahre 2024 mehr als 75 Mrd. él für Rüstung ausgeben, was einer Verdoppelung gleichkäme.

Der aktuelle Zustand der Bundeswehr hat nicht mit zu wenig Geld zu tun, sondern mit Verschwendung, misslungenen Rüstungsprojekten und einer übergroßen Bürokratie.

Die 10 Nationen mit den höchsten Militärausgaben 2017

1. USA 610 Milliarden US-Dollar

2. China 228 Milliarden US-Dollar

3. Saudi-Arabien 69,4 Milliarden US-Dollar

4. Russland 66,3 Milliarden US-Dollar

5. Indien 63,9 Milliarden US-Dollar

6. Frankreich 57,8 Milliarden US-Dollar

7. Großbritannien 47,2 Milliarden US-Dollar

8. Japan 45,4 Milliarden US-Dollar

9. Deutschland 44,3 Milliarden US-Dollar

10. Südkorea 39,2 Milliarden US-Dollar

Alle 29 Nato-Staaten zusammen 900 Milliarden US-Dollar! (Quelle: ZDF/SIPRI)

  • Stopp der Rüstungsexporte
  • Keine Lizenzvergabe für Rüstungsgüter und keine Verlagerung von Rüstungsfirmen ins Ausland
  • Keine EU-Armee, die Merkel und Macron fordern

Toleranz und Solidarität statt Rechtsextremismus

Das Ringen um Frieden ist untrennbar damit verbunden, alle derzeit erstarkenden nationalistischen Bewegungen wie AfD, NPD, ldentitäre, Reichsbürger und andere Rechtspopulisten kompromisslos zurückzuweisen.

Mit der AfD sitzt nun eine rechtsextreme, rassistische Partei im Bundestag und im bayerischen Landtag, die programmatisch und politisch eine Aufrüstungs- und Kriegspartei ist.

Die AfD hat in ihrem Leitantrag an den AfD-Parteitag 2015 formuliert: Die Bundeswehr „muss eine gründliche, kriegs- und einsatzorientierte Ausbildung ermöglichen“.

In logischer Konsequenz fordert die AfD die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht und ist für die Aufstellung eines Reservistenkorps, nach dem Vorbild der amerikanischen Nationalgarde, das auch im Rahmen der Amtshilfe im Inland eingesetzt werden kann.

  • Nein zu Rassismus
  • Nein zu Nationalismus
  • Nein zu Rechtsextremismus

Zivile und militärische Nutzung der Atomenergie – zwei Seiten derselben Medaille

Schon seit geraumer Zeit verbraucht die Atomkraft-Industrie etwa 10% mehr Uran als produziert wird. Der Rest wird aus verschrotteten Atomwaffen bereitgestellt.

ln den kommenden Jahren werden nicht nur ein erbitterter Preiskampf sondern sogar kriegerische Auseinandersetzungen um diese unselige Ressource stattfinden.

Allein für den Betrieb des AKW Isar 2 werden laut Betreiber jährlich 24 Tonnen angereichertes Uran benötigt. Dafür müssen je nach Mine etwa 370.000 bis 500.000 Tonnen Uranerz gefördert werden.

Rund 70% der Welt-Uranreserven liegen auf dem Gebiet indigener Bevölkerungsgruppen. Durch den Uranabbau wird deren Heimat verseucht und unbewohnbar gemacht.

Atomkraft schafft Unfrieden – Entsorgung belastet spätere Generationen

Die verbrauchten Brennelemente aus deutschen AKW wurden über mehr als zwei Jahrzehnte in die Wiederaufarbeitungsanlagen in Sellafield (England) und La Hague (Frankreich) transportiert. Dort wurde wieder Verwertbares herausgelöst. Der hochradioaktive Rest muss entsprechend einer vertraglichen Verpflichtung zurückgenommen werden. Nach einem Beschluss, Transporte von abgebrannten Brennstäben nur noch für die Endlagerung zuzulassen, wurden an den AKW-Standorten Zwischenlager mit einer Genehmigung für 40 Jahre gebaut. Die Zwischen- und schließlich die Endlagerung in ein geologisches Tiefenlager in vielleicht hundert Jahren wird extrem schwierig und für die nachfolgenden Generationen sehr teuer.

Verständlich den Atommüll weit wegschicken zu wollen. Aber wo auch immer das wäre, es leben dort Menschen, die ebenfalls Schutz vor radioaktiver Verseuchung verdienen.

Der Atommüll entzweit die Gesellschaft und dies weit über die Jahre hinaus, in denen ein Teil der Menschen von der Atomkraft profitiert hat. Unser Wohlstand und die Profitgier dürfen nicht auf Kosten des Lebensraums und der Gesundheit anderer Menschen gehen, daher fordern wir:

  • Schluss mit dem Abbau von Uran und Verbot von Uran-Munition
  • Sofortiger Stopp des Weiterbetriebes von AKW und damit Stopp der weiteren Produktion von Atommüll
  • Faire und tatkräftige Suche nach einem Endlager
  • Stopp der weiteren Verbreitung der Atomenergie, welche die Voraussetzung schafft für die Produktion von Atomwaffen

Kontakt:
Friedensintiative Landshut, eMail: FI-Landshut@web.de

Spenden:
Brigitte Rasch, Sonderkonto, bei Comdirekt, IBAN: DE10 2004 1111 0463 9498 00

Seebrücke -demo

Das Bündnis Solidarische Stadt Regensburg, auch unterstützt vom Kreisverband der Partei DIE LINKE ruft am 6.4. um 14 Uhr zu einer Seebrücken-Demo! Treffpunkt: Hauptbahnhof
Die Seebrücke ist eine transnationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft, die sich mit allen Menschen auf der Flucht und in Not solidarisiert. Wir lehnen das repressive System der derzeitigen bundesdeutschen Politik ab, das sich unter anderem in bürokratischen Schikanen gegen Migrant*innen, rassistischen Polizeikontrollen und Abschiebungen in Kriegsgebiete äußert. Wir wollen stattdessen ein solidarisches Europa und fordern:

1. Stoppt das Sterben im Mittelmeer! Seenotrettung entkriminalisieren, Straffreiheit für Seenotretter*innen! Freie Fahrt für alle Rettungsschiffe! Öffnet die Häfen! Schafft endlich sichere, legale Fluchtwege!

2. Die Stadt Regensburg soll sich zu einer Solidarischen Stadt erklären und diesem Anspruch gerecht werden, indem sie sofort Geflüchtete aufnimmt, versorgt und vor Abschiebung schützt!

3. Abschiebelager („Ankerzentren“) abschaffen: dezentrale, menschenwürdige Unterbringung geflüchteter Menschen, statt Isolierung und Ghettoisierung! Nur so ist Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und damit Integration möglich.

4. Keine Unterstützung und Finanzierung der kriminellen libyschen Küstenwache, die flüchtende Menschen ertrinken lässt oder sie zurück nach Libyen verschleppt, wo sie Folter, Menschenhandel und Vergewaltigung ausgesetzt werden.

5. Keine Verlagerung der Außengrenzen Europas nach Nordafrika! Keine Ausbildung und finanzielle Unterstützung für skrupellose Milizen, die Fluchtwege lebensgefährlich machen!

6. Unsere Asyl- und Ausländergesetze sollen Menschenrechte umsetzen, nicht einschränken oder abschaffen! Europa darf keine Festung sein!

Unterstützer*innen:
– Bayerischer Flüchtlingsrat
– Bündnis gegen Abschiebelager (BgA)
– Sea-Eye
– Solidarische Stadt Regensburg (SSR)
– Campus Asyl
– Bund für Geistesfreiheit (bfg)
– Bürger*innen Initiative Asyl (BI Asyl)
– Recht auf Stadt (RaS)
– Resistenza Antifascista Ratisbona (RAR)
– MUT
– Democracy in Europe Movement 2025 (DiEM25)
– Seebrücke Nürnberg
– Internationaler Kultur- und Solidaritätsverein (IKS)
– Grüne Jugend
– DIE LINKE Regensburg
– ueTheater
– Linksjugend ’solid Regensburg
– Die Ruam
– attac Regensburg
– anita f. Regensburg