Antikriegstag 2020

Wie jedes Jahr erinnern vor allem Friedensinitiativen, linke Parteien, Kirchen und Gewerkschaften an den Beginn des ersten Weltkriegs. Am 1.9. 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht Polen und begann damit den schrecklichen 2. Weltkrieg mit seinen verheerenden Folgen. Auch heute noch heißt es daran erinnern was Kriege anrichten, vor allem aber auch wie sie entstehen und wer davon profitiert. Erfreulicherweise ist in diesem Jahr auch der DGB – der deutsche Gewerkschaftsbund – mit einem Appell an die Öffentlichkeit dabei und rief zu zahlreichen Aktionen auf. In Regensburg war die Initiative Gewerkschaft gegen Krieg in Kooperation mit dem Regensburger Friedensnetzwerk wieder wie auch in den letzten Jahren aktiv und lud um 18 Uhr zum Regensburger Neupfarrplatz ein. Auch DIE LINKE vor Ort ist Mitglied im Regensburger Friedensnetzwerk und war auch heuer wieder dabei.

Forderungen des Bündnisses lauten:

  • Respektierung von Grundgesetz und Völkerrecht!
  • Stopp aller Auslandseinsätze der Bundeswehr! Keine
    Beteiligung der Bundeswehr am sogenannten „Krieg
    gegen den Terror“ in Afghanistan, Syrien, Irak, Mali und
    anderswo!
  • Keine Kollaboration mit Regimes, die den „IS“ fördern, insbesondere der Türkei!
  • Stopp aller Rüstungsexporte!

Es sprachen Jack Pritscher (IG Metall), Gotthold Streitberger (BI Asyl) und Monika Brandl (Verdi). Es singt die Songgruppe Regensburg