Uschi Maxim

Uschi Maxim ist Landessprecherin der Partei DIE LINKE. Bayern,  Diplom-Sozialpädagogin und wohnt in Regenstauf.

Sie tritt als Landtagskandidatin für den Wahlkreis 304 an.

Zur Person

  • 1967 in Netphen (NRW)
  • Wohnhaft in Regenstauf (LK Regensburg)
  • Verheiratet, zwei minderjährige Kinder
  • Katholisch
  • 1989 Fachabitur
  • 1989 bis 1995 Studium der Sozialpädagogik an der Gesamthochschule/Universität Siegen
  • Im Studium Mitglied des StudentInnenparlaments, der Fachschaft sowie Mitglied in mehreren Gremien der Verfassten Studierendenschaft
  • 1995 bis 2003 angestellt im autonomen Frauenhaus Olpe (NRW) beim Verein Frauen helfen Frauen e.V.
  • Seit 2011 angestellt als Dipl. Sozialpädagogin beim Jugendmigrationsdienst Schwandorf
  • 2012-2016 Lehrkraft für Sozialkunde in Flüchtlingsklassen am Beruflichen Schulzentrum Schwandorf
  • Mitgliedschaften bei Gewerkschaft Verdi (vormals ÖTV), Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Arbeiterwohlfahrt, Kolpingfamilie, VVN-BdA, Bergverein Regenstauf
  • Aktiv im Verein „ Ausbildung Statt Abschiebung“ in Regensburg
  • 2016 Initiierung und Gründung eines ehrenamtlichen Flüchtlingshelferkreises in meinem Wohnort
  • Aktiv In allen Netzwerken zum Thema Flucht und Migration im LK Schwandorf und Regensburg

 

  • Parteipolitisch aktiv seit 2007
  • In diesem Jahr Gründung und Sprecherin der WASG in Ingolstadt
  • In diesem Jahr Gründung und Sprecherin DIE LINKE in Ingolstadt
  • Seitdem Delegierte für alle bisherigen Landesparteitage
  • Von 2011 bis 2016 Mitglied der Schiedskommission
  • Seit 2011 Mitglied der Mandatsprüfungskommission
  • Seit 2010 Sprecherin der LAG Betrieb und Gewerkschaft, die meine Kandidatur unterstützt
  • Seit Juli 2016 Landessprecherin Die LINKE Bayern
  • Mannigfaltige Wahlkampferfahrungen bei der Linken Bayern, z. B. als Kandidatin bei der Landtagswahl 2008 im Spitzenteam der oberbayerischen LandtagskandidatInnen und Mitarbeit an vielen Wahlprogrammen

uschi.maxim@die-linke-bayern.de


Fünf Frage – fünf Antworten

  1. Wohnen: Mieten und Immobilienpreise steigen auch im Landkreis weiter. Wie wollen Sie sicherstellen, dass alle Bewohner Ihres Stimmkreises eine bezahlbare Wohnung nach ihren Bedürfnissen zur Verfügung haben?

Wir fordern, dass der soziale Wohnungsbau ausgebaut wird. Wir brauchen jährlich mindestens 40 000 neue Sozialwohnungen mit dauerhafter Zweckbindung in Bayern. Wir wollen den Wohnungsbau durch gemeinnützige Genossenschaften und Kommunen fördern. Wir brauchen eine echte Mietpreisbremse und ein soziales Mietrecht.

  1. Verkehr: Die Verkehrssituation im Raum Regensburg mit vielen Staus trifft auch die Pendler im Landkreis. Selbst Busse kommen oft kaum weiter. Wie wollen Sie verhindern, dass Regionen wie Regensburg im Verkehr ersticken?

DIE LINKE. Bayern setzt sich für gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr ein – sowohl in der Stadt als auch in ländlichen Regionen. Wir lehnen jede Fahrpreiserhöhung ab und wollen den Nulltarif. Vorrang für Fußgänger, Fahrrad, Busse und Bahnen.

3.Bildung und Arbeit: Die Arbeitswelt verändert sich. Eine gute Ausbildung wird immer wichtiger. Wie sollen Kinder fit werden für die digitale Arbeitswelt? Wie wollen Sie sicherstellen, dass Arbeitnehmer und Unternehmen mithalten können? Wie fördern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

Die Veränderungen der Arbeitswelt erfordern eine Anpassung des Bildungssystems auf allen Ebenen. Schul- und Erwachsenenbildung, muss digitale Trends aufgreifen und entsprechend schulen. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten, bedarf es eines besseren Ausbaus der Kita-Infrastruktur und eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich. 

4.Familie: Die Situation für Familien im Landkreis ist sehr unterschiedlich. Mancherorts sind Krippen- und Hortplätze knapp, anderenorts Öffnungszeiten unflexibel. Vielerorts gibt es kaum Betreuungsmöglichkeiten für Senioren. Wie wollen sie für gleichwertige Lebensverhältnisse sorgen? Und was werden sie gegen den Leerstand in manchen Ortskernen unternehmen?

Die Betreuungsplätze müssen ausgebaut und die Sozialberufe aufgewertet werden. Erzieher*innen und Pfleger*innen müssen besser entlohnt werden. Das Land Bayern muss finanzielle Mittel zur Sanierung der Orts- und Dorfkerne bereitstellen. Die notwendigen Gelder lassen sich durch mehr Umverteilung mittels stärkerer Besteuerung der Reichen gewinnen. Dies sorgt gleichzeitig für eine Angleichung der Lebensverhältnisse

  1. Flüchtlinge: Im Raum Regensburg leben tausende Flüchtlinge. Soll der Landkreis weitere Flüchtlinge aufnehmen? Wie kann die Integration der zugewanderten Menschen, die hier bleiben werden, und ein gutes Miteinander von Einheimischen und Flüchtlingen in den Kommunen gewährleistet werden?

Die Aufnahme von Flüchtlingen ist unsere humanitäre Pflicht. Die derzeitige Unterbringung in Ankerzentren verurteile ich aber aufs Schärfste. Ankerzentren sind Abschiebezentren.. Für eine gute Integration bedarf es einer dezentralen Unterbringung, die der Landkreis auch für weitere Flüchtlinge leisten kann. – Integration bedeutet Partizipation! Wir fordern eine Arbeitserlaubnis für Alle und die Abschaffung des Bayerischen Ausgrenzungsgesetzes!

 

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